Mantelwellen können einem Funkamateur schon das Leben schwer machen ….. aber wie stellt man diese fest?

Wenn man Matelwellenströme messen möchte, hat man u. a. die Möglichkeit, dies mit professionellem Equipment zu tun oder aber man improvisiert.

 

Also bauen wir uns eine HF-Stromzange mit einfachen Mitteln.

Zuerst aber mal eine Aussage: Wenn mein Meßgerät keinen Ausschlag/keine Werte bei der Messung anzeigt, dann gibt’s auch (sinnbildlich) keine Mantelströme.

Wie denn? Nun, zuerst einmal habe ich bei den Messungen keinen Referenzbezugspunkt, also keinen Referenzbezugswert (V/A) an dem ich mich orientieren kann.

 

Wenn ich nun trotzdem herausfinden möchte, ob man Mantelwellen (Tipp: Was sind … mal hier nachlesen) auf seiner Antennenleitung hat, kann nach der Methode vorgehen: Wenn am Messgerät nix angezeigt wird, ist auch nix da! (Die HF-Techniker/Ingenieure unter euch mögen mir diese triviale Aussage verzeichen).

 

Also kommt z.B. als Lösung die induktive Signaleinkopplung in Frage.

Hierzu nimmt man 2 Ferritschalen, klebt diese zwischen eine Bratwurstzange aus Holz (im Saarland : Roschdwurschdzang).

Vorher sollte man noch die eine Ferritschalenhälfte mit einer Wicklung (Spule) versehen 😉 …

Die Elektronik hierzu ist einfach nachzubauen …. zwei Bsp. hierzu als Bild.

 

Also, viel Spass beim Nachbauen 😉


Und denkt immer daran: „Wer misst, misst Mist!“ (Leitspruch meines Ausbilders wärend meiner Lehre als Nachrichtengerätemechaniker/Signaltechnik)

mni tnx -> DL4VAI 😉