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alte/neue Flexa-Gruppe

Hi@ALL

Nach dem mir im Winter 2020/2021 an meiner 8 Jahre alten 2m Flexa-Gruppe der Anpasstopf nebst Aircell 7 abgesoffen war, musste ich Ende Februar 2021 kurzerhand alles demontieren.

Erstaunt war ich, wie die beiden FlexaYagis FX213 aussahen: Da waren nach 8 Jahren auf dem Dach kaum Spuren von oxidierten Aluminium zu sehen, geschweige denn irgend etwas an den Edelstahl-Strahlern. Und dies nach 8 Jahren im Betrieb.

Dies veranlasste mich dann, mir noch 2 Stück FX 7033 und eine FX 2304v von Flexa zu kaufen – zumal der neue RTX IC-9700 ja auch Standartmäßig mit dem 23er Modul ausgeliefert wurde.


Im nächsten Bild zu sehen ist die neue FX 2304v …. Die qualitativ Hochwertige Verarbeitung der Antenne sowie deren Zusammenbau hatte mich dann vollends erneut überzeugt, das Richtige gekauft zu haben (gilt auch für die beiden FX 7033). Von der Wirkungsweise der 2m Flexa Antennen im SSB Betrieb war ich ja eh schon begeistert.

Es dauerte noch bis in den Juni 2021, bis dann alles wieder auf einem neuen 3m Hauptmast aufgebaut war und die Gruppe auf dem Dach (14m ü. Grund) stand. Die gesamte Montage der Gruppe sowie das Erstellen der Meßprotokolle fand vorher im Garten auf einem Hilfmast statt.

Fertig sieht das ganze nun so aus 😉

Außen die beiden 8 Jahre alten FX 213 für 2m, dann die beiden neuen FX 7033 für 70cm und in der Mitte die FX 2304v für 23cm – der Vertikalstrahler ist eine 2m/70cm ‚X30‘ von Diamond (für Relaisbetrieb und OV Telefon 😉

Die Montage der Antennen am horizontalen Tragrohr aus GFK erfolgte nach der Stockungsanleitung von Flexayagi (Link hier anklicken). Passte!

Das ganze Gebilde steht auf dem Dach (14mtr. ü. Grund + 360m ü. NN). Das Shack befindet sich rd. 6mtr. unterhalb der Gruppe. Der QTH hat eine optimale Antennenlage da rd. 70km Fernsicht in fast alle Richtungen.

… der nächste UHF/VHF SSB Contest kann kommen 😉


 




Selbstbau 160m Monoband HyEndFed

Um eine 160m Endgespeiste Monoband Antenne aufzuhängen, braucht man Platz (den ich habe).  Die Kaufversion der 160m Monoband Version von Hyendfed war mir einfach zu teuer.

Also ging die Recherche los. Bauvorschläge zu Endgespeisten Antennen gibt es genug im Web. Nachdem ich gefühlte 100 Bauanleitungen mir anschaute, meinen Rothammel befragte, legte ich dann mal losgelegt. Da ich als Beispiel die Kaufversion der HyEndFed 8-Band habe, sollte der Nachbau weitestgehend identisch sein.

Zuerst mal Material besorgen ….. 1mm² Cu-Lackdraht, einen Amidon Ringkern FT 240-43, PL-Einbaubuchse, 1x 100pF / 1KV, ein Druckausgleichselement für’s IP64 Gehäuse und diverses Bau- und Bastelmaterial (was ich noch hatte).

Als Antennendraht kam nur DX-Wire ‚FL‘ in Frage.

Den Amidon Ringkern habe ich zuerst mal mit Gewindedichtband bewickelt, um einerseits den CU-Lackdraht und andererseits den Kern selbst nicht zu beschädigen.

Nach dem Bewickeln kam dann der mechanische Aufbau des Gehäuses, was ansich gut ging.

Der Zusammenbau erwies sich als etwas Problematisch, da ich hier wohl eine zu kleine Gehäusegröße oder einen zu großen Kern wählte …

Dann ging es zum Ausmessen der Geschichte. Da die Endgespeiste Antenne (Fuchs-Antenne) recht Hochohmig ist, hab ich hier mal mit rd. 4 KOhm getestet.

Das sieht ja mal nicht so schlecht aus, das fertige Produkt …..


Muss jetzt nur noch das DX-Wire ‚FL‘ dran ….

Demnächst kann man hier dann weiter Lesen, wie sich die 160m Monoband HyEndFed so in der Luft verhält …..

73s DB9VE

 




Erfahrungen mit einer HyEndFed 8 Band

Nun ja, nach dem ich Jahrelang mit einer Windom 80-10 in der Welt unterwegs war, wollte ich mal was neues aufhängen. Schuld daran (im positiven Sinne)  war Manfred DL4VAI, welcher mir von der HyEndFed 8 Band für 80,40,(30),20,17,15,12,10 berichtete. Danke nochmals an dieser Stelle 🙂

Also fing ich an, mich mal in das Thema Endgespeiste (Fuchs-)Antennen einzulesen. Den dies war Neuland für mich.

Nachdem ich mich dann noch bei Rob, PA3EKE und Ron, PA3RK von Hyendfed informierte, eine 40m Monobandversion live beim LX8SAR Meeting 2017 in LX erlebte und mir nachfolgendes Diagramm der Antenne so anschaute, war mir klar das dies der nächste Draht 😉 sein wird, den ich bei mir aufhängen würde.

Nun hab ich auch das Glück, so ne Wäscheleine von 40mtr. Länge in 10mtr. Höhe am QTH auf 360mtr. aufzuhängen. Der Draht (DX-WIRE FL) hängt seit dem 23.09.2017 in der Luft und ich bin begeistert | siehe Logbook 🙂

Die 8-Band HEF im Betrieb:
Auffallend war von Anfang an das recht geringe QRM, welches die Antenne an den RTX lieferte. Hier konnte ich Bspw.  mehrfach auf unterschiedlichen Bändern DX Stationen QRB > 10.000Km mit 5/5-9 arbeiten, wenn gleich das QRM bei S1-2 lag.

Dies liegt wohl daran, das die Antenne auf 10mtr. Höhe und ca. 10 mtr. vom Haus weg hängt und an meinem QTH so gut wie kein Nahfeld QRM herrscht. Und was dann noch NF-mäßig verrauscht war, konnte ich mit meinem Voice extractor Lingua V6 heraus arbeiten. Die 8-Band HEF ist eine Antenne mit Spaßfaktor, wenn man bedenkt das wir zur Zeit keine sonderlich guten Ausbreitungsbedingungen haben.

Wer also die Möglichkeit hat, so ne Antenne mal zu testen … hoch aufhängen … es lohnt sich!

73s de Ralf

16.10.2017
So sieht meine 8-Band HEF SWR mäßig aus (Gemessen am FA-VA3 Antennea Analyzer): Link zur pdf-Datei